CINEMA BIOGRAPHY

Hannes Fretzer, geboren 1970 in Wien, Vater Regisseur, Mutter Schauspielerin.
Nach dem Hochschulstudium für Schauspiel, Regie, Film und Fernsehen, erhielt er sein Staats-Diplom und Sponsion mit Auszeichnung. Es folgte eine Praxis-Ausbildung zum Kameramann und Cutter und ein Studium an der Drehbuchwerkstätte München.

Als Ensemblemitglied des Volkstheaters, des Theaters der Jugend und des Klagenfurter Ensembles spielte er Hauptrollen in zahlreichen Dramen.

Mitte der 90er kehrte er dem Theater den Rücken und widmete sich gänzlich dem Film. Er drehte mit Robert Dornhelm, Stephan Ruzowitzky, Götz Spielmann, Oliver Hirschbiegel und anderen internationalen Regisseuren und spielte in vielen beliebten TV-Serien und Filmen mit. Parallel schrieb er Drehbücher für Film und Fernsehen.
Seit 1986 Freier Mitarbeiter des ORF.

Ender der 90er drehte er als unabhängiger Filmemacher für den ORF Fernsehfilme, für die er internationale Preise erhielt. 1997 schrieb und produzierte er den umstrittenen Fernseh-Film BurnOut, führte auch Regie und spielte die Hauptrolle. Der Film wurde von vielen TV-Sendern ausgestrahlt und erhielt ebenfalls internationale Preise, unter anderem die Auszeichnung "Best of Mad TV". Die Geschichte um zwei Amokläufer löste in den Medien eine breite Diskussion über das Waffengesetz aus, welche am Ende zu einer Gesetzesänderung führte. In den nächsten Jahren folgten zahlreiche Dokumentar- und Spielfilme, in denen er als Schauspieler oder Regisseur mitwirkte. In den letzten Jahren widmete er sich der beruflichen Weiterbildung und absolvierte mit Auszeichnung die Avid-Masterclass für Filmschnitt und Visual Effects.

In der schwierigen Sender-Umgestaltungsphase wurde er als Redakteur zum TV-Channel PULS 4 geholt und war für die Gestaltung aktueller Beiträge verantwortlich, ehe es ihn wieder zum Kino zurückzog. Weihnachten 2012 brachte er seinen Film Die Liebe und der Tod in das Österreichische Kino und feierte bei den Filmfestspielen in Cannes und anderen internationalen Filmfestivals große Erfolge. Für die Screwball-Comedy Das Donauinselfest von Toni, Elfi, Martin und Birgit - der Film übernahm er Buch, Regie und Hauptrolle - ab 2018 österreichweit in den Kinos.

Im Europäischen Flüchtlingsjahr 2015 drehte er den Dokumentarfilm Jenseits des Stacheldrahts und den internationalen Spielfilm The Final Barrier, in dem er auch die Hauptrolle spielte. Der Streifen feierte große Erfolge bei den Filmfestspielen in Cannes, als Opening-Film bei den Austrian Film-Days Shanghai, am Alexandria Mediterranean Film Festival und bei vielen anderen. Offizieller Österreich-Kinostart ist Herbst 2017.


Filme in Vorbereitung
Abendrot
Heimatblut

Filme vor Kinostart
The Final Barrier
Das Donauinselfest der Film

Aktuelle Filme
Heaven's End (Am Ende des Himmels)
Circus Maximus

Besondere Österreichische Filme
Burn Out redux
Taxi für eine Leiche
Der Unfisch
Halsweh

Beliebte TV-Serien
Sex and the City
8x45
Kommissar Rex
Stockinger


Lieblings-Rollen auf der Bühne
Gerd in "Rücken zur Wand" von Herwig Kaiser
Hugo in "Die schmutzigen Hände" von Jean-Paul Sartre
Hauptmann in "Marquise von O." von Heinrich von Kleist

Auszeichnungen
"Best of Mad-TV" für BurnOut